Platz- & Ufergestaltung, Werdohl

Wettbewerb 2012

Für den Wettbewerb “Werdohl an die Lenne” mit der Umgestaltung des Brüninghausplatzes sollte das Bild der Stadt Werdohl, das geprägt ist durch ein Durcheinander von Parkplätzen, Grünflächen und urbanem Raum, aufgeräumt werden. Ziel war es, eine klarere Zonierung ohne Barrieren und Zäune zu erreichen. Mit den zentralen Fragen: Wo ist urbaner Raum? Wo ist Landschaft und natürlicher Raum? Wo befinden sich die Parkplätze und wie kann ihre Dominanz im Stadtbild abgeschwächt werden? Wie findet eine Verbindung statt?  Der Wettbewerb wurde in Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin María Cremades bearbeitet.

Leitidee war es die Bereiche nicht komplett zu verändert und auszutauschen, sondern mit gezielten Eingriffen in die vorhandene Struktur zu bearbeiten. Die existierenden Potentiale werden repariert, optimiert und organisiert und dienen als Inspiration für die Teile, die ergänzend hinzugefügt werden müssen. Ganze Zonen sollten geschaffen und verbunden werden.

Brünninghausplatz – Neuer Platz mit Erinnerung Durch die Wegnahme der Hochbeete und niedrigem Bewuchs, wird Platz für den Platz geschaffen. Es entsteht eine einheitliche und nutzbare Fläche.  „Dunkle Ecken“ sind aufgelöst – der Raum kann nun visuell wahrgenommen und gefasst werden. Aus Gründen von Nachhaltigkeit und Identität des Ortes wird der vorhandene Plattenbelag erhalten, gereinigt und repariert. Die vorhandene Netzstruktur wird aufgenommen und  weitergeführt. Der Brunnen bleib an seinem Ort bestehen und wird um ein niedriges Wasserbecken erweitert.  Der Baumbestand wird erhalten und in die städtische Struktur integriert.

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